museum-digitalschleswig-holstein

Schließen

Museen suchen

Schließen

Sammlungen suchen

Münzkabinett der Antikensammlung zu Kiel Antiquity Römische Kaiserzeit [IKMK-ID37]

Gallienus

https://www.ikmk.uni-kiel.de/image/ID37/vs_exp.jpg (Munzsammlung, der Antikensammlung zu Kiel CC BY-NC-SA)
Herkunft/Rechte: Munzsammlung, der Antikensammlung zu Kiel / Irene Ebke (CC BY-NC-SA)

Beschreibung

Vorderseite: "IMP GALLIENVS P [F] AVG" - Drapierte Büste des Gallienus mit im Nacken gebundener Strahlenkrone nach r.
Rückseite: "GERMANICVS MAXIMVS" - Siegesmal (tropaeum) zentral, auf beiden Seiten davon je ein Gefangener.

Gallienus trat im Jahr 254 n. Chr. zum ersten Mal das Konsulat an. Gemeinsam mit seinem Vater Valerianus regierte er das Römische Reich, wobei er vor allem für die römischen Ostprovinzen zuständig war. Zu dieser Zeit gab es viele Kämpfe an der Grenze, bei denen vor allem kleinere Truppen angriffen und die schwerfällige Verteidigung schwächten. Gallienus entwickelte Strategien, dem entgegen zu wirken, und konnte einige Siege erringen.
Im Jahr 257 n. Chr. wurde er zum dritten Mal in Rom zum Konsul ernannt, kehrte aber kurz darauf wieder an die Donau zurück. Dort kämpfte er erneut erfolgreich und konnte durch seinen insgesamt vierten Sieg über die Germanen einen Friedenszustand erreichen (Kuhoff 1979, 18-20).
Das auf dem Revers der Münze abgebildete Tropaion mit den daneben angeordneten gefangen genommenen Gegnern steht damit sinnbildlich für seinen Sieg über die Germanen. Die Bezeichnung Germanicus Maximus ist der Titel, den Gallienus als Sieger über die eingefallenen Truppen erhalten halt.
Der Prägeort dieser Münze ist Viminacium (Göbl 2000, Tab. 24, 840; Geiger 2013, 206).
[Irene Ebke]

Objektdatensatz angelegt und bearbeitet im Rahmen der museologischen Übung "NUMiD - Neue Wege für alte Münzen" (WS 2018/19, T. Bendschus, LV-Nr. 051135) von: Irene Ebke.

Material/Technik

Billon, geprägt

Maße

20.53 mm, 2.86 g, 6 h

Hergestellt ...
... wann
... wo
Wurde abgebildet (Akteur) ...
... wer:
Beauftragt ...
... wer:

Literatur

Links/Dokumente

Schlagworte

Objekt aus: Münzkabinett der Antikensammlung zu Kiel

Im September 1840 stiftete der dänische König Christian VIII. einen Schrank mit 2.568 Münzen an die Universität Kiel. Die genaue Zusammensetzung ...

Das Museum kontaktieren

[Stand der Information: ]

Hinweise zur Nutzung und zum Zitieren

Zitieren
Die Text-Informationen dieser Seite sind für die nicht-kommerzielle Nutzung bei Angabe der Quelle frei verfügbar (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Als Quellenangabe nennen Sie bitte neben der Internet-Adresse unbedingt auch den Namen des Museums und den Namen der Textautorin bzw. des Textautors, soweit diese ausdrücklich angegeben sind. Die Rechte für die Abbildungen des Objektes werden unterhalb der großen Ansichten (die über ein Anklicken der kleineren Ansichten erreichbar werden) angezeigt. Sofern dort nichts anderes angegeben ist, gilt für die Nutzung das gerade Gesagte. Auch bei der Verwendung der Bild-Informationen sind unbedingt der Name des Museums und der Name des Fotografen bzw. der Fotografin zu nennen.
Jede Form der kommerziellen Nutzung von Text- oder Bildinformationen bedarf der Rücksprache mit dem Museum.